Was ist eine Bauzustandsdokumentation? Aufgrund der Verwechslungsgefahr mit dem selbständigen Beweisverfahren, welches immer ein gerichtliches Verfahren ist, sollte die Bezeichnung "Bauzustandsdokumentation" vorgezogen werden.
Die Bauzustandsdokumentation oder Beweissicherung ist stets durchzuführen, wenn eine Baumaßnahme im Bereich bereits bestehender Bebauung realisiert wird und die Gefahr besteht, dass Schäden an der Nachbarbebauung entstehen könnten. Aufgrund der heutigen Bauverfahren und des bestehenden Zeitdrucks ist dies praktisch immer der Fall. Daher ist eine Baubegleitung notwendig. Schäden an der Nachbarbebauung könnten beispielsweise entstehen durch:
Bei der fundierten Beweissicherung geht es darum, den Zustand der Nachbarbebauung vor Baubeginn beweisbar festzuhalten. Werden nach Abschluss der Baumaßnahme durch die Nachbarn Schäden aus Einwirkungen durch den Baubetrieb behauptet, findet sich der Bauherr vor Gericht regelmäßig in der Beweispflicht dafür, dass diese Schäden nicht durch die von ihm zu verantwortende Baumaßnahme verursacht sind.
Liegt eine Beweissicherung eines angesehenen, z.B. öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen oder Gutachter vor, aus welcher hervorgeht, dass die entsprechenden Schäden bereits im Vorfeld vorhanden waren, kann dieser Beweis unkompliziert erbracht werden. Eine gerichtliche Auseinandersetzung mit den Nachbarn wird dadurch bereits im Vorfeld vermieden.
Praktisch immer ist es erforderlich, den Zustand der öffentlichen Straßen- und Gehwegflächen vor Baubeginn festzuhalten, da diese durch den Baubetrieb stark beansprucht werden.
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Dipl.-Ing. (FH) M.BP. Michael Silberhorn · Zwingerstraße 2, 91161 Hilpoltstein · Am Mühlbach 8, 92342 Freystadt · Telefon 09174/9760-706